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SUMMARY:Flimsfestival: Eroica
DESCRIPTION:In einem Flimsfestival-Jahr darf das traditionelle Klaviertrio-
 Konzert nicht fehlen. Diesmal wird eine unbekannte Version eines bekannten
  Werkes aufgeführt: wir hören Beethovens dritte Sinfonie\, die „Eroica
 “\, in der 1832 erschienenen Bearbeitung des österreichischen Kom-ponis
 ten Johann Nepomuk Hummel\, der mit Beethoven eng befreundet war. Kammermu
 sikalische Fassungen grosser Werke waren damals allgemein üblich. Tonträ
 ger gab es noch nicht\, und Bearbeitungen für Klavier oder kleine Besetzu
 ngen ermöglichten das Kennenlernen von Werken\, ohne dass gleich ein gan-
 zes Sinfonieorchester antreten musste. Wir sind der Meinung\, dass es auch
  im Zeitalter von CD und Internet durchaus Sinn macht\, diese Klavierquart
 ett-Fassung live vorzustellen. Passend dazu präsentieren wir Ihnen eine w
 eitere historische Trouvaille: einen echten Beethoven-Brief\, in dem sich 
 der Komponist zu seiner „Eroica“ äussert. Unter Glas geschützt wird 
 Beethovens Handschrift vom 18. Mai 1818 strahlen: «Schicke mir die Stimme
 n (von dieser Sinfonie) noch heute\, da ich morgen aufs Land gehe».Und we
 nn wir schon in Wien sind\, darf Franz Schubert nicht fehlen… 1824 nahm 
 dieser nach Jahren der Unsicherheit und Suche nach neuen Wegen die Serie s
 einer grossen\, späten Kammermusikwerke in Angriff. Das Ergebnis waren zw
 ei Grands Trios von solchen Ausmassen\, dass sie selbst die von Beethoven 
 erweiterten Grenzen der Gattung sprengten. Der Zug zum Symphonischen ist u
 nüberhörbar. Robert Schumann schrieb darüber: “Alles klingt\, so rech
 t vom Grunde\, aus der Tiefe des Claviers heraus”\, was ebenso für die 
 Streicher gilt. Für sie entwickelte Schubert ein Reservoir von Klangfarbe
 n\, besonders durch Akkordgriffe und Tremolo\, das noch lange nach ihm una
 usgeschöpft blieb. Hinzu kommt die menschlich tief bewegende Dimension se
 iner Spätwerke als eines instrumentalen Schwanengesangs. All diese Faktor
 en machen Schuberts Trios zu erratischen Blöcken in der gesamten Literatu
 r für diese Besetzung.&nbsp\; Einmal mehr zeigt sich\, dass ein sinfonisc
 hes Konzert auch mit genialen Kompositionen\, vier Instrumenten und vier e
 ngagierten Musiker*innen möglich ist!
LOCATION:Via Principala 44\, 7014 Trin
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