Musik von N. Paganini (Capricen)
L. v. Beethoven, F. Schubert 

Noëlle Grüebler, Violine
Graziella Rossi, Erzählerin
Helmut Vogel, Chronist

Armin Brunner, Konzept


Dauer: bis 19 Uhr (nur Konzert), Essen bis zum Film um 21.30 Uhr
Eintritt: CHF 98.- inkl. Essen (nur Konzert und Begrüssungsgetränk 33.-)

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Unter italienischer Sonne erblühte die Geigenkunst zu höchster Vollkommenheit, und die Galerie der Zauberkünstler auf nur vier Saiten ist immens: Corelli, Vivaldi, Albinoni, Locatelli, Tartini u.a. Aber da gibt es noch einen, nämlich derjenige, der 1782 im dunkelsten Winkel Genuas als Sohn eines Hafenarbeiters zur Welt kommt und der später die Menschen in den grossen Konzertsälen Europas mit seiner Geigenmusik – und nicht nur damit – hypnotisieren wird: Niccolò Paganini. Der Rezensent einer Leipziger Zeitung verkündet seiner Leserschaft, „dass Paganini und der Satan in engster Beziehung stehen, wenn einer nicht sogar mit dem andern identisch ist“. Wo kommen sie her, diese finsteren Gerüchte? Paganini ist die Idealfigur für die Gerüchteküche. Schon allein sein Outfit ist die perfekte Antriebsfeder zur Entstehung von Klatschgeschichten, und diese werden auch unentwegt genährt durch seine geigerische Akrobatik, welche alles in den Schatten stellt, was man bisher von Geigern gewohnt war. Wer sich auf die höchst anspruchsvollen und technisch so extrem kniffligen Capricen des Niccolò Paganini einlässt, muss die Hohe Schule der Geigenkunst mit Bravour absolviert haben. Noëlle Grüebler, die junge Schweizer Violinistin, bringt alle Voraussetzungen mit, um mit den „Teufelstrillern“ Paganinis auf Du und Du zu verkehren. Hier ist sie, live und ohne doppelten Boden!